Ein Team aus australischen, französischen und US-Wissenschaftlern hat Neues über das Verhalten von Clownfischen bei einer Untersuchung an Korallenriffen in Papua-Neuguinea herausgefunden, wie der Forscher Glenn Almany am Freitag berichtete. Demnach schwammen 60 Prozent der untersuchten Fische, die als Babys in den Ozean gespült wurden, wieder zu ihren winzigen heimatlichen Korallenriffen zurück.
Es sei nicht bekannt, wie viele Kilometer sie von zu Hause weggeschwemmt wurden, aber die meisten von ihnen hätten elf Tage fern des elterlichen Riffs verbracht, sagte der Forscher.
Um die kleinen Fische nach ihrer Reise durch den Ozean wiederzuerkennen, injizierten die Forscher weiblichen Fischen ein harmloses Isotop, das dann in die Eier und später in die Baby-Fische überging. 60 Prozent der an den untersuchten Riffen gefundenen Jungtiere seien dort geboren worden, sagte Almany, der an der australischen James-Cook-Universität forscht. ,,40 Prozent der Jungtiere kamen von woanders her, mindestens zehn Kilometer entfernt.‘‘ Dies lasse darauf schließen, dass die Populationen miteinander verbunden seien.
Die Ergebnisse der in der jüngsten Ausgabe des US-Wissenschaftsmagazins ,,Science‘‘ veröffentlichten Studie könnten dabei helfen, den Schutz von Korallenriffen zu verbessern und bedrohte Fischarten wieder anzusiedeln, sagte Almany.
Die Forscher hätten Erkenntnisse über die Verbreitung von Fischlarven gewonnen, was ein wichtiger Schritt für die Einrichtung von Schutzgebieten in den Meeren sei. Derzeit arbeiten die an dieser Studie beteiligten Forscher auf der indonesischen Insel Bali an einem System, wie die von Überfischung bedrohte Korallenforelle markiert werden könnte.
,,Das Markieren könnte dabei helfen, die richtigen Riffe zu schützen, damit die Gesamtpopulation erhalten werden kann und der Fisch auch in Zukunft gefangen werden kann‘‘, sagte Almany.
Im Zeichentrickfilm ,,Findet Nemo‘‘ kehrt der kleine orange-weiß-gestreifte Clownfisch nach einer Odyssee durch den Ozean nur durch den mutigen Einsatz seines Vaters wieder nach Hause zurück.
(AFP) - www.sueddeutsche.de
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